Typische Vogelarten, die eng mit der Landwirtschaft verbunden sind, sind z.B. Schwalben, Schleiereulen, aber auch der Weißstorch. Sie alle sind bei uns heimisch.

 

Schwalben

 

Früher gab es immer Rauchschwalben in den Ställen, doch heute verlieren die Schwalben ihre Brutplätze häufig dadurch, dass die Tierhaltung entweder ganz aufgegeben wird oder aber die Ställe so gebaut sind, dass sie für Schwalben zu großräumig und zugig sind. Oder aber sie sind geschlossen, so dass Schwalben nicht mehr in den Stall gelangen können. Bei uns gibt es zahlreiche Rauchschwalbenpaare, die im Kuhstall brüten. Ihnen reicht es schon aus, dass die Fenster gekippt sind und kümmern sich im Gegenzuge dafür um die Fliegenbekämpfung!

 

Schleiereulen

 

Schleiereulen brüten gerne in Scheunen. Viele Landwirte haben im Giebel das „Uhlenloch“, durch das die Eulen ins innere der Scheunen gelangen können. Wir haben einen Eulenkasten installiert, in dem die Schleiereule einen ungestörten Nistplatz findet. Wenn die Eulen Junge haben, benötigen sie viel Nahrung, sie müssen schließlich 3-12 Junge versorgen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Mäusen und können in einer Brutsaison bis zu 3.000 davon fangen. 

 

Weißstorch

Unsere Grünlandflächen bieten eine gute Nahrungsgrundlage für den Storch, so dass wir vor einigen Jahren ein Storchennest auf dem ehemaligen Strommasten am Hof installiert haben. Mittlerweile sind die angrenzenden Fichten so hoch geworden, dass sie das Nest etwas verstecken – wir müssen sie wieder kürzen, damit der Storch das Nest besser anfliegen kann. Vielleicht kommt der Storch von 2014 dann doch mit einem Lebenspartner vorbei, um hier zu brüten.

Stochennest    
Storch Schwalbennest Hofgebäuse

 

Der Storch ist auf dem Nest

Storchennest Storchennest